Vortrag am 18.06 um 18 Uhr – Der Jüdische Friedhof als Zeuge von Geschichte und Kultur

Nach jüdischem Verständnis ist der Friedhof ein „Haus des Lebens“, der auf Ewigkeit angelegt ist. Jüdische Friedhöfe sind Stein gewordene Archive (Namen, Inschriften, Symbole, Material der Grabmale) vergangenen Lebens für die Nachfahren.
Gleichzeitig tragen sie zum Verständnis der deutschen wie auch der abendländischen Geschichte bei und sind einmalige Kulturdenkmäler, so
der Wormser Friedhof „Alter Sand“, der Friedhof Königstraße in Hamburg- Altona und die Totenstadt in Berlin-Weißensee.
Begrabe dein eigenes Leben // in anderer Herzen hinein,
so wirst du, ob auch ein Toter // ein ewig Lebender sein.
(Grabstein von Louise Salinger auf dem jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee)

Referentin: Elke Nußbaum