Die Tiroler Seite der Zugspitze persönlich betrachtet

Wer seit Kindheitstagen in dieser Region Ski fährt, kennt nicht nur Land und Leute, sondern auch manche Kuriositäten und Besonderheiten der österreichischen Seite der Zugspitze. Und dies präsentierte Birgit Schorn dem interessierten Publikum im Wiescheider Treff am 13.09. im Rahmen des Erzählcafés. Die Geschichte der Tiroler Zugspitzbahn, die dieses Jahr Hundert Jahre geworden ist, historische Fotos. Einen atemberaubenden Blick gab es vom Wetterloch ca. 1800 m runter ins Tal, vom waghalsigen auf und abstieg zum Gipfelkreuz, dass auch manch einer mit Sandalen oder Flip Flops wagt. Einen exklusiven Blick in das Iglu-Hotel, das dem Publikum eisige Schauer über den Rücken laufen ließ. Eine minutenlange Mitfahrt runter ins Tal, mit Blick auf Eibsee, Garmisch-Partenkirchen und Grainau rundeten die Fahrt ab. Fotos von gefluteter Terrasse durch Murenabgang, zerstörten Lift, oder das beklebte Indoorgipfelkreuz- das waren so andere Perspektiven als die in Hochglanzbroschüren der Region.

Dem Zauber dieser wunderschönen Berglandschaft erlag das Publikum aber vollends, als die Geschichte des Bergfeuers, die „Zugspitze in Flammen“ gezeigt wurde. Immer zur Sommersonnenwende erstrahlt nach Einbruch der Dunkelheit Skulpturen aus der Mythologie, Glauben oder aktuelle Themen die Felswände und Wiesen rund um die Zugspitze. Nach eigenen Fotos wurde der Aufbau dieser Bergfeuer Aktivitäten filmisch durch eine Sachgeschichte aus der Sendung mit der Maus untermauert. Fasziniert blieben alle zurück, wie die Umrisse von Maus und Elefant auf die Wiese gelangten.

Mit herzlichem Dank für den persönlichen Bericht aus der Liebe zu Lermoos, seinen Menschen und der Region insgesamt, wurde Birgit Schorn mit großem Applaus gedankt.