

Honigbienenhaltung
Im Erzählcafé am 29.03. im Wiescheider Treff ging es nicht um royale Geschichten aus den Königshäusern, sondern um die Imkerei und Einblicke in die Aufzucht von Bienen, Honiggewinnung und Bestäubungsdienstleistungen und natürlich den Prozess der Königinnenzucht. Der Wiescheider Holger Haritz, der dieses Hobby erst seit 5 Jahren neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für die Freiwillige Feuerwehr ausübt, faszinierte im voll besetzten Wiescheider Treff mit seinem 2-stündigen Vortrag über die Imkerei und er lüftete das Geheimnis der Königinnenzucht:
- 3 Tage als Ei
- 5 Tage als Larve
- 8 Tage als Puppe
Dieser geregelte Ablauf gewährleistet die optimale Entwicklung neuer Königinnen, die zur Erneuerung und Vitalität des Bienenstocks zwingend notwendig ist. Weiter präsentierte er alles, was man zur Imkerei braucht: die Holzkisten, die sog. Beute ohne die die Honigbiene nicht in der Natur eigenständig überleben könnte. Ohne Imkerwerkzeuge, Honigschleuder, Rähmchen, Beutenanstriche, Wachsplatten, Schutzkleidung, Bienenfutter etc. kann kein Imker seine Arbeit verrichten. „Ich arbeite aber immer ohne Schleier“ verriet Holger Haritz und gab weiter Einblicke in die typischen Arbeiten eines Imkers in den Jahreszeiten und letztendlich bis zum Abfüllen des Honigs in das Glas.
Dass die Honigbienenhaltung oder Imkerei aktiv den Erhalt der Natur unterstützt und einen Beitrag zu einem gesunden Ökosystem leistet, ist dem Publikum klar geworden und wie hochkomplex diese Arbeit ist, die so viel Wissen, Geduld und Aufmerksamkeit erfordert. Mit großem Applaus dankte das Publikum für diese unterhaltsame und informative Präsentation. „Das müssten viel mehr Menschen wissen, wie aufwendig es ist, Honig in unverarbeiteter Imker-Qualität zu erzeugen“. (DS)



